Arbeitsweisen und Ziele in der Hundeschule

8:00 pm Freizeit

Die meisten Hundeschulen arbeiten auf den Hundeplätzen, die in Dörfern oder Städten zur Verfügung gestellt werden oder die einem örtlichen Hundesportverein gehören. Daneben ist es aber günstig, wenn die Ausbildung der Tiere eben nicht nur auf den Hundeplätzen stattfindet, sondern wenn die Gruppen auch in die freie Natur gehen oder einen Spaziergang durch den Ort machen. So kann der Hund in vertrauter Umgebung sein normales Verhalten zeigen. Der Hundetrainer wird dieses beobachten und kann seinen Unterricht spezifisch anpassen. Voraussetzung dafür sind aber kleine Gruppen, was nicht immer der Fall ist. Die Ausbildung auf den Hundeplätzen hat sich als weniger erfolgreich herausgestellt, denn der Hund verhält sich in der freien Natur häufig anders, als auf einem abgezäunten Platz. Hunde lernen auch bezogen auf die Umwelt und müssen daher in dieser lernen und nicht abgeschirmt sein. Hunde können schlecht verallgemeinern und haben daher Schwierigkeiten, das Erlernte einfach so umzusetzen. Das Erlernte auf Alltagssituationen zu beziehen ist dann schwer und wird teilweise gar nicht möglich. Daher muss das Training auch an anderen Orten erfolgen, was viele Hundeschulen anstreben. Das Ziel der Hundeschule ist es schließlich, das Zusammenleben mit dem Hund zu vereinfachen und ihm nicht einfach nur beizubringen, dass er sich auf dem Platz richtig verhalten muss. Es ist den Hundetrainern daran gelegen, dass ein folgsamer und verträglicher Hund erzogen wird. Vor allem ist es wichtig, dem Alter und dem Wesen des Hundes Rechnung zu tragen. Die gesamte Ausbildung muss darauf abgestimmt werden. Ein junger Hund ist belastbarer, ein sehr junger aber noch zu verspielt. Ein älterer Hund kann weniger Konditionsübungen machen. Auch unsichere und schüchterne Hunde müssen eine angepasste Erziehung bekommen. Daher ist die Beobachtung durch den Trainer in der Hundeschule von immenser Bedeutung. Er muss sich darauf verstehen, den Hund zu lesen, also seine gezeigten Verhaltensweisen zu erkennen und das Training darauf auszurichten. Doch Vorsicht ist geboten, denn der Begriff des Hundetrainers ist nicht geschützt und so kann es sein, dass auch ein Laie seine Hilfe anbietet. Ein gewisses Maß an psychologischem Grundwissen ist aber sehr wichtig, damit der Hund von der Schule profitieren kann und ihm nichts Falsches anerzogen wird.



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