Das Branchenbuch für Unterwegs
Juni 20, 2008 6:03 pm InternetSchon seit vielen Jahren gibt es nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland sondern weltweit Branchenbücher der einzelnen Regionen und Städte. Neben den großen Anbietern gibt es mittlerweile auch ausschließlich ein regionales Branchenbuch. Aber auch diese Branche musste den Einzug des Computers und damit auch des Internets über sich ergehen lassen und erst einmal verschmerzen. Schnell haben die Unternehmer und Privatpersonen, die einst die Branchenbücher genutzt haben, bemerkt dass sie auch ohne das nervige Papier an das Ziel kommen und die Kontaktdaten von Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern ohne größere Probleme erhalten. So hat sich mit dem Internet für sie die Möglichkeit aufgetan, um die lästigen, schweren und vor allem unhandlichen Telefonbücher loszuwerden. Schnell haben die Herausgeber von einem Branchenbuch wie zum Beispiel die DeTeMedien bemerkt, dass sie auf diesen Trend reagieren müssen. Schnell war der Branche bewusst, dass PC und Internet auch hier unersätzlich wurden. Die Schlussfolgerung und somit auch das Ergebnis dieses Trends waren Branchenverzeichnisse im Internet und für den Computer. Zuerst erfolgte die Erarbeitung der Branchenverzeichnisse in Form einer CD-Rom. Jedes Jahr wurden diese wie die herkömmlichen Branchenbücher aktualisiert und kamen neu auf den Markt. Zu Beginn gab es das Branchenbuch in Kombination mit eben dieser CD und schnell gab es diese auch ohne die Printversion. Immer mehr Menschen, vor allem aber Unternehmen, entschieden sich gegen die Druckversion und somit für die CD-ROM. Diese ermöglichte es ihnen schnell und ohne große Schwierigkeiten an die notwendigen Informationen zu gelangen und so vor allem Zeit zu sparen. Für die Unternehmen hieß dies in erster Linie effektiver und schneller zu arbeiten und gleichzeitig aber auch den Papieraufwand enorm zu reduzieren. Der nächste Schritt der Branche war der Internetauftritt der einzelnen Branchenbücher. So hatten die Gelben Seiten sehr schnell ihre eigene Internetseite. Zu Beginn fand man auch hier nur eine kleine Auflistung der einzelnen Unternehmen, Selbstständigen und Freiberufler. Es dauerte nicht lange, bis das Angebot ausgebaut wurde und man neben den Kontaktdaten auch noch einen Routenplaner fand. Das Unternehmen GoYellow lockt zusätzlich mit einem kostenlosen Telefonservice. So kann man von der Internetseite ausgehend kostenlos in das deutsche und ausländische Festnetz telefonieren kann. Schnell folgten ausgewählten Ländern weitere und mittlerweile kann man von diesen ausgehend in achtundzwanzig Länder telefonieren. In den kommenden Jahren kann man damit rechnen, dass sich dieser Trend verstärken wird und sich der Rückgang der Printprdoukte immer weiter fortsetzt. Allerdings kann man davon ausgehen, dass wohl auch in Zukunft das traditionelle Branchenbuch in seinem Briefkasten finden wird.
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Schlagwörter: Branchenbuch