Die Eiszeit und ihre Folgen
August 7, 2010 10:32 am WissenschaftTrotz der globalen Erderwärmung erscheint es einem kälter als sonst. Der Gedanke an eine Eiszeit kommt einem dabei leichter als an ein Treibhaus, in dem es warm und feucht ist. Seit gut 30 Millionen Jahren ist die Erde in einer Art Eiszeit, die im Augenblick die Pole mit Gletschern überzieht. Skandinavien war bei der letzten Eiszeit das letzte Land Europas, in dem das Eis schmolz. Die Eiszeit hat dabei einen enormen Effekt auf das Leben auf der Erde. Sie kann weite Teile unter Eis legen und nur wenig Lebensraum für Tiere und Pflanzen lassen. Bei einer Vereisung wird zudem Wasser aus dem Meer entzogen, die Meer fallen ab, es entsteht mehr Land. Meere wie Ost- und Nordsee werden Trockenland. Durch die Schmelze nach der Eiszeit entstehen Berge und Täler, Seen und Flüsse. Dabei kann das Wetter – und damit auch eine eventuelle Eiszeit – sehr durch Vulkanismus beeinträchtigt werden.
Warm anziehen
Wer in kalten Gegenden lebt, weiß, wie es ist, wenn Monate lang die Temperaturen unter Null liegen. Alaska, Sibirien, aber auch Finnland oder Grönland sind beispielsweise Länder, die sehr lange und kalte Winter haben und auch im Sommer selten wirklich warm werden. Die dort lebenden Menschen haben sich auf diese Witterungsverhältnisse eingestellt und Winterbräuche wie heiße Suppen oder in einer großen Gemeinschaft ums Feuer sitzen sind nicht nur sozialen Ursprungs. Kleidung, Verhalten, Ernährung und vieles mehr haben sich komplett auf diese niedrigen Temperaturen eingestellt. Durch moderne Energie ist jedoch auch hier in die Wohnungen Wärme eingezogen.
Der Autor dieses Artikels ist MaxTrix-js
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Schlagwörter: Skandinavien, Winterbräuche