Dreimonatskoliken sind ein harter Brocken
März 4, 2010 7:39 am FamilieLeidet ein Baby an Dreimonatskoliken, so ist das für die betroffenen Eltern eine harte und schwierige Zeit. Als Vater wird man regelmäßig übermüdet zur Arbeit fahren und die Nerven liegen aufgrund von Schlafmangel blank. Dreimonatskoliken treten meist währen der ersten sechs Lebensmonate auf. Ursache sind Blähungen, die dem Baby starke Schmerzen verursachen, so dass es sich verkrampft und schreit. Eltern deren Babys an Koliken leiden fühlen sich hilflos und überfordert, denn oftmals stehen sie dem stundenlangen Brüllen ihres Babys machtlos gegenüber.
Leider ist eine gezielte Behandlung mit Medikamenten nicht möglich, da es noch kein Wundermittel gegen die Koliken gibt. Folgende Ratschläge und Tipps können Eltern und ihrem Baby die schwere Zeit erleichtern:
Achten Sie darauf, dass das Baby langsam trinkt und beim Trinken keine Luft mitschluckt.
Bei der Zubereitung der Babynahrung sollten sich im Fläschchen keine Luftbläschen bilden.
Nach dem Stillen oder dem Fläschchen geben, sollte das Baby ein Bäuerchen machen, damit die Luft entweichen kann.
Füttern Sie lieber mehrere kleinere Portionen und nehmen Sie einen Sauger mit kleinem Saugloch.
Wenn Sie stillen, sollten Sie einige Nahrungsmittel vermeiden, z. B. Kohl, Zwiebeln, scharfe Gewürze, aber auch Orangensäfte, Pflaumen oder Kaffee und Tee können Blähungen verursachen.
Trotz der beschriebenen vorbeugenden Maßnahmen leiden einige Babys weiterhin sehr stark an ihren Koliken, dass sie Tage und Nächte „durchschreien“. Hier ist es ratsam, dass Vater und Mutter sich Nacht für Nacht in der Betreuung ihres Babys abwechseln. So hat jeder die Möglichkeit eine Nacht den erholsamen Schlaf zu bekommen, während der andere das Baby beruhigt. Tagsüber sollten sich Eltern stundenweise Entlastung durch einen Babysitter oder auch die Großeltern holen. Was man nämlich in dieser Zeit am meisten braucht, sind ab und zu ein paar schreifreie Stunden, in denen man wieder Kraft sammeln kann.
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Schlagwörter: Dreimonatskoliken, Vater