Elektrosmog raucht nicht
Dezember 9, 2008 9:47 pm GesundheitDer Begriff Elektrosmog mag an eine rauchlose Zigarette erinnern, die im Kontext der verschärften Nichtrauchergesetzte in Österreich jüngst durch die Medien gegangen ist. Mikroprozessorgesteuerte Rauchdosierung sollte es ermöglichen dem zweifelhaften Nikotingenuss auch in geschlossenen Räumen nachkommen zu können, ohne dabei andere Menschen zu belästigen oder deren Gesundheit zu gefährden. Doch unter Elektrosmog versteht man etwas gänzlich anderes: Völlig unsichtbar und für das Auge rauchfrei wird als Elektrosmog schädliche Strahlung definiert, die zum Beispiel dazu geeignet ist, den Menschen mit Schlafstörungen nachts zu quälen. Unabhängig von der Frage nach dem wissenschaftlichen Beweisen der Schädlichkeit von Elektrosmog berichten viele Menschen, die in unmittelbarer Nähe von Mobilfunkantennen leben über zunehmende Probleme, in der Nacht einen gesunden Schlaf zu finden. Auch wer in seinem Schlafzimmer zu viele Elektrogeräte aufgestellt hat oder gar sein Handy auf den Nachtisch legt, kann von Schlafstörungen betroffen sein. Dass die Schädlichkeit des Elektrosmogs kein Fantasieprodukt überempfindlicher Zeitgenossen ist, zeigen die Grenzwerte die für solche eine Strahlung vom Gesetzgeber festgelegt worden sind. Kritiker merken an, dass aufgrund der noch geringen empirischen Basis, die die Studien über Elektrosmog bislang geliefert haben, die einzelnen Grenzwerte möglicherweise zum jetzigen Zeitpunkt möglicherweise noch etwas willkürlich festgesetzt sein mögen. Die Zukunft mag zeigen inwieweit hier weiterer Handlungsbedarf besteht, diese Grenzwerte anzupassen.
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Schlagwörter: Elektrosmog, Handystrahlung, mobilfunk