Grundlagen der Hunde-Erziehung
Januar 25, 2010 8:46 pm FreizeitBei der Erziehung des Hundes müssen einige Regeln beachtet werden, ohne die sich kein dauerhafter Erfolg einstellen wird. Am schnellsten und zuverlässigsten lernen die Hunde, wenn sie eine positive Verstärkung erfahren. Das bedeutet, wenn sie eine Belohnung für ihr Verhalten erhalten, merken sie sich den Zusammenhang schneller und wenden ihr Wissen auch in anderen Situationen an. Belohnung und auch die Strafe müssen immer unmittelbar nach dem gezeigten Verhalten gegeben werden. Schon einige Sekunden Verzögerung bewirken, dass der Hund Ursache und Wirkung nicht mehr in Verbindung bringen kann und dass er wiederum Lob oder Strafe nicht mehr mit seinem Verhalten in Einklang bringt. Bekommt der Hund eine Strafe, so muss diese in einem Tonfall erfolgen, der deutlich das Missfallen zum Ausdruck bringt. Anschreien hilft dabei überhaupt nicht, auch wenn viele ihre Tiere wortwörtlich in Grund und Boden schreien. Gelobt wird mit hoher Stimme und in einem Tonfall, an dem der Hund leicht erkennen kann, dass er etwas sehr gut gemacht hat.
Eine der wichtigsten Grundregeln der Erziehung des Hundes lautet, dass keine körperliche Gewalt angewendet werden darf. Ein Hund kann Wut oder Zorn nicht einordnen und ein Erfolg in der Erziehung ist damit nicht zu erzielen. Der Hund bekommt lediglich Angst und verliert das Vertrauen zu Herrchen oder Frauchen. Das wiederum hat zur Folge, dass der Hund seinen Gehorsam verliert.
Für den Hund gilt, dass eine möglichst frühe Erziehung wichtig ist. Schon Welpen können daher in der Welpenschule die Grundlagen der Sozialisation lernen. Sie gewöhnen sich an die Reize aus der Umwelt, an Kinder, andere Hunde und Tiere sowie an die Teilnahme im Straßenverkehr. Außerdem lernen sie, in welcher Rangfolge sie sich befinden und dass sie den Rudelführer und seine Familie über sich geordnet sehen müssen. Doch auch ältere Hunde können noch zum Gehorsam erzogen werden, auch wenn viele Besitzer der Meinung sind, das wäre nicht mehr möglich. Es kostet lediglich mehr Zeit und ist aufwändiger.
Der Hund versteht unsere Sprache nicht in dem Sinne, wie wir sie verstehen. Er hört nur Tonfolgen, die er zuordnen kann. Werden diese immer wieder wiederholt, so bringt er damit Verhaltensweisen in Verbindung und lernt auf diese Art und Weise. Ständige Wiederholung ist damit wichtig. Allerdings muss auch einer Überforderung des Tieres vorgebeugt werden. Die Ausbildung sollte daher in kürzeren Einheiten erfolgen, dafür öfter. Einmal Training pro Woche ist in der Regel nicht ausreichend, tägliche kurze Einheiten sind sinnvoller.
Der Autor dieses Artikels ist ado83
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