Handyvertrag mit Freiminuten
Februar 22, 2010 7:12 pm Handy & SMSIn Handyverträgen mit Standardtarifen abgerechnet der Vertragspartner jede Takteinheit gesondert. Diese Tarife kommen daher teur, wenn man viel Gespräche hat. Eine andere Vertragsform bringt für den, der ständig telefoniert, eine viele Kostenersparnis. Es handelt sich um einen speziellen Vertrag, bei dem man mit einem Monatspauschalpreis eine bestimmte Menge an Freiminuten einkauft.
Die Grundlage für einen solchen Vertrag ist, dass Sie Ihre monatliche Gesprächsdauer kennen. Sie können das eruieren, indem Sie alte Rechnungen heran ziehen. Auf diesen alten Rechnungen ist die Gesprächsdauer aufgezeichnet. Addieren Sie diese Sprechzeiten und Sie haben die Grundlage für beste Handy Verträge mit Freiminuten. Einige alte Handy-Rechnungen sollten Sie aber verwenden. Vor allem um fest stellen, ob Sie monatlich vergleichbare Gesprächsdauern haben. Wenn die Sprechzeit stark schwankt, bringt es Ihnen vermutlich keinen Vorteil wenn Sie einen Mobilfunkvertrag mit Freiminuten abschließen. Normalerweise haben Sie aber mit der ermittelten Telefonzeit eine gute Entscheidungshilfe. Dafür ob Sie sich monatlich 50, 100 oder bis zu 1.000 Freiminuten, je nach Vertragspartner, mit einem entsprechenden Vertrag kaufen. Die Kalkulation ist für den Vertragspartner einfacher, da er weiß, wieviele Freiminuten Sie und andere Kunden voraus gebucht haben. Diesen Vorteil kann er dann mit billigen Minutenpreisen an seine Kunden weitergeben. Das Telefonieren wird also günstiger, für alle Vieltelefonierer mit einem jeden Monat etwa gleich bleibenden Telefonzeitbedarf. Einige Mängel findet man natürlich auch bei einem Handyvertrag mit Freiminuten: Zu erst einmal müssen Sie die Angebote der einzelnen Anbieter vergleichen. Die Vertragsbedingungen sind bei keinem Vertragspartner grundsätzlich gleich. Noch vor dem Abschluss jeden Vertrags sollten Sie das tun.
Die nicht vertelefonierten Minuten können Sie nicht in den nächsten Abrechnungszeitraum mitnehmen. Die von Ihnen bereits gezahlten Gesprchsminuten werden gelöscht jeweils am Ende des Abrechnungszeitraums. Das ist der Grund, weshalb Sie einen jeden Monat etwa gleichbleibenden Telefonzeitbedarf haben sollten. Damit dieses System nicht für Sie kostspieliger wird, als eine Standardabrechnung jedes einzelnen Telefonats. Auch werden bei fast allen Vertragspartnern die im Voraus bezahlten Minuten nur für Telefonate in ein bestimmtes Mobilfunknetz abgerechnet. Normalerweise in das Mobilfunknetz des Anbieters und für die ins Festnetz gemachten Telefonate. Alle sonstigen Gespräche zu Mehrwertdiensten und Sonderrufnummen im Mobilfunknetz und Festnetz, so wie der Versand von SMS werden getrennt abgerechnet. Sie können die bereits voraus bezahlten Freiminuten meist auch im Urlaub nicht nutzen. Außer Sie telefonieren weiter viel während Ihres Urlaubs in Deutschland.
Brauchen Sie mehr Minuten monatlich, als voraus gebucht sind, so rechnet man Ihnen alle weiteren Minuten zum teuren Standardtarifs an. Wie eben auch für alle anderen Handydienste, die nicht in den Minutentarif fallen. Eine andere Variante, die oft auch mit Freiminuten zum Vertrag bezeichnet wird, sind die bestimmten Offerten aus Promotionaktionen. Dabei erhalten Sie vom Anbieter für eine bestimmte Zeit monatlich eine Anzahl von Freiminuten zu einem Mobilfunkvertrag geschenkt, Eine Berechnung dieser Freiminuten erfolgt dann nicht. Es läuft also der Gebührenzähler erst an, wenn diese Freiminuten verbraucht sind. Manchmal ist statt der angebotenen Freiminuten auch die Auswahlmöglichkeit für kostenlose SMS gegeben.
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