Hundeerziehung – Belohnung
Januar 25, 2010 8:25 pm FreizeitZur Erziehung des Hundes gehört die Belohnung ebenso dazu, wie die Bestrafung. Die Belohnung soll bewirken, dass ein Verhalten oder eine Reaktion später immer häufiger angezeigt werden. Eine Belohnung muss aber nicht immer aus Leckerlies bestehen, sondern auch einfaches Lob wird vom Hund als Belohnung und Anreiz empfunden. Es muss nicht immer das so genannte Triebziel erreicht werden, damit der Hund eine Belohnung erhält. Es gibt dabei die positive Belohnung und die negative Belohnung. Bei der erstgenannten Art wird das Verhalten mit einer für den Hund angenehmen Konsequenz bedacht. Er setzt sich auf Befehl hin und wartet ab, dafür bekommt er auch den Ball. Die negative Belohnung bedeutet, dass ein für den Hund unangenehmer Reiz abgeschaltet wird. Er empfindet beispielsweise den Druck auf die Kruppe als unangenehm und wird sich hinsetzen. In Verbindung mit einem hörbaren Befehl wird er schon bald lernen, sich zu setzen ohne den Druck spüren zu müssen. Die Belohnung besteht hier darin, den unangenehmen Reiz auszuschalten und später gar nicht mehr zu brauchen.
Eine Bestrafung soll bewirken, dass ein Verhalten oder eine Reaktion zukünftig weniger gezeigt oder gänzlich unterlassen werden. Dabei muss ein Verhalten gar nicht immer korrigiert werden. Es kann schon ausreichen, wenn auf ein Verhalten keine Belohnung folgt und sei es nur die Beachtung durch Herrchen oder Frauchen. Auch bei der Bestrafung wird wieder in positiv und negativ unterschieden. Die positive Bestrafung hat einen für den Hund unangenehmen Reiz zur Folge. Die negative Bestrafung bedeutet, dass ein positiver Reiz entfernt wird. Ein Beispiel: Der Hund setzt sich auf Befehl nicht hin, also wird er den Ball gar nicht bekommen.
Ebenso, wie es Bestrafung und Belohnung gibt, gibt es auch das positive und das negative Lernen. Beim positiven Lernen führt der Hund das aus, was er gesagt bekommt und wird dafür belohnt. Als Belohnung winken Futter oder Lob oder auch die Beute. Macht der Hund, was ihm gesagt wird, erfolgt keine Belohnung. Hier kommt die negative Bestrafung ins Spiel. Der Vorteil diese Methode ist, dass der Hund durch nur kleine Hilfen gelenkt wird. Er hat am Ende das Gefühl, dass die Ausführung der Befehle in seinem eigenen Interesse liegt und dass es gar nicht die Befehle und Wünsche des Hundeführers sind. Das gewünschte Verhalten wird auch in schwierigen Situationen gezeigt werden.
Beim negativen Lernen macht der Hund, was ihm gesagt wird, dann hört die Einwirkung durch den Hundeführer auf. Der Vorteil dabei ist, dass der Hund ebenfalls in schwierigen Situationen das gewünschte Verhalten zeigen wird. Allerdings hat die Methode den Nachteil, dass die Ausstrahlung des Hundes leidet.
Der Autor dieses Artikels ist ado83
Schlagwörter: Hund, Hundeerziehung