Müdigkeit am Frühlingsanfang
Februar 18, 2010 9:08 pm WissenschaftJahr für Jahr spüren viele Menschen die Frühlingsmüdigkeit. Einige aber überstehen diese Phase ohne nennenswerte Probleme. Jeder Mensch erlebt jedoch eine gewisse Antriebslosigkeit, was durchaus gewöhnlich ist und nicht überbewertet werden sollte. Beim Übergang vom Winter zum Frühling tritt die Frühlingsmüdigkeit für mehrere Wochen auf. Mit seinen wechselnden Witterungen macht speziell der 1. April vielen Menschen zu schaffen. In dieser Phase, die je nach Wetterbedingung zwischen Mitte März bis Mitte April andauert, befindet sich der Körper mitten in einer Umstellung. Wer aber auf genügend sportliche Aktivität achtet, kann die 2-3 Wochen problemlos durchstehen.
Die wissenschaftliche Erklärung für diese Umstellung sieht folgendermaßen aus. Wenn die Sonne bei Frühlingsbeginn intensiver und häufiger in den Vordergrund tritt, erhöht sich im Körper die Ausschüttung der Hormone Serotonin. Die Glückshormone, wie Serotonin auch genannt wird, beweisen, dass ein Aufenthalt unter der Sonne für gute Stimmung sorgt und somit glücklich macht. Mit der Ausschüttung von Serotonin wird die Menge der Hormone Melatonin verringert. Mit Melatonin können die Menschen beruhigter schlafen. Ansonsten wäre es vor allem in den langen Winternächten nicht möglich durchschlafen zu können.
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Schlagwörter: Frühling, Müdigkeit