Multifokale Kontaktlinsen
November 17, 2008 9:37 pm GesundheitAb dem 25. Lebensjahr baut der menschliche Organismus langsam aber stetig ab. Der Zenith der Jugend ist überschritten, der Alterungsprozess beginnt. Das zeigt sich an vielen Stellen des Körpers. Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr zeigt sich bei vielen Menschen eine altersbedingte Sehschwäche: Gegenstände in der Nähe können nicht mehr scharf wahrgenommen werden. Wenn man Bücher oder Zeitungen eine Armlänge von sich weg halten muss, um etwas zu erkennen, ist in den meisten Fällen eine so genannte Lesebrille notwendig. Ein solches Phänomen tritt jedoch nicht nur bei bis dato gesunden Augen auf, sondern auch bei Menschen mit Sehschwächen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit. So müssen also auch die Träger von Kontaktlinsen oder Brillen etwas gegen ihre zusätzliche neue Sehschwäche tun.
Schon vor etlichen Jahren brachten die Hersteller von Brillengläsern die Gleitsichtbrille heraus. Diese ermöglicht es den Trägern, Gegenstände in allen Distanzen wieder klar und deutlich zu erkennen. Ein entsprechender Schliff mit verschiedenen Ebenen im Sichtfeld macht diesen Effekt möglich. Der Betroffene muss sich lediglich daran gewöhnen, dass sich die Sicht verändert, wenn er zwischen dem oberen und unteren Brillenrand hin und herfokussiert. Das gleiche Prinzip machen sich mulitfokale Kontaktlinsen zunutze. Auch hiermit können zwei Sehschwächen durch nur eine Haftschale pro Auge behoben werden. Für den Betroffenen ist das eine sehr angenehme Lösung seines Sehproblems, denn er muss dadurch nicht ständig zwischen verschiedenen Linsen oder Brillen wechseln, je nach dem, was er tut. Die gute alte Lesebrille ist also selbst für Menschen mit einer weiteren vorhandenen Sehschwäche nicht zwingend erforderlich. Multifokale Kontaktlinsen gibt es bei jedem Optiker oder Kontaktlinseninstitut in unterschiedlichen Ausführungen – zum Beispiel als Monats- oder Tageslinsen.
Der Autor dieses Artikels ist Zootwoman
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