Selfstorage
März 15, 2008 2:00 pm WirtschaftUm Waren richtig einlagern zu können benötigen wir ein Lager. Die Größe und Menge unserer Waren spielt dabei entscheidende Rolle, wie groß unser Lager sein muss. Es gibt unter anderem einen Lagerplatz, Lagerraum und Lagerhallen. Je umfangreicher ein Lager ist, desto wichtiger ist es sich ein gutes System aufzubauen, dass die Waren schnell auffindbar und trotzdem sicher verstaut sind.
Es gilt dabei zwei Lagerverfahren zu beachten. Das Fifo- und das Lifo-Prinzip. Beim Fifo-Prinzip werden zuerst die Waren ausgelagert, die als längstes im Lager vorhanden waren. Dies ist die optimale Form, da wir keine Ladenhüter bekommen. Ladenhüter sind Waren die das Lager entweder gar nicht oder erst nach sehr langen Aufenthalt verlassen. Beim Lifo-Prinzip gehen als erstes die Waren raus, die wir vor kurzem erst eingelagert haben. Diese Form ist von den meisten Firmen unerwünscht, lässt sich aber in einigen Fällen, durch ein schlechtes Lagerkonzept, nicht vermeiden. Bei dieser Variante entstehen unbeliebte Ladenhüter. Besonders ärgerlich bei Nahrungsmitteln die ablaufen können, da hier nur noch der Müllcontainer verwendet werden kann.
Lager lassen sich aber noch durch andere Kriterien unterscheiden. Zum einen nach der Lagerplatzzuordnung. Diese regelt ob wir für eine spezielle Ware einen festen Standort im Lager haben oder ob diese dort abgelegt wird wo sich gerade Platz befindet.
Die andere Einteilung ist nach dem Zentralisierungsgrad. Hier gibt es die zentrale oder dezentrale Form. Bei der zentralen Form haben wir nur ein Hauptlager an einem räumlichen Standort, während es bei der dezentralen Variante zumeist mehrere unterschiedliche Außen- bzw. Zwischenlager gibt, die sich an einem anderen Standort befinden. Deshalb auch der Begriff „nicht zentrale Einlagerung“.
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Schlagwörter: einlagern, Einlagerung, Selfstorage