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	<title>Suche Info &#187; Feuershow</title>
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		<title>Verschieden Br&#228;uche der Hochzeit</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 21:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janazw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Beilager Unter dem Beilager verstand man im Sp&#228;tmittelalter die Zeremonie, wenn Braut und Br&#228;utigam unter Zeugen das Ehebett bestiegen. Damit begann das eigentliche Eheleben. Zu f&#252;rstlichen Hochzeiten fertigte man nicht selten wahre Prunkbetten an mit S&#228;ulen und Baldachin, kunstreichem Schnitzwerk, mit Gold, Silber und Seide verziert, um damit das Repr&#228;sentationsbed&#252;rfnis des jeweiligen Hauses zu [...]]]></description>
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<p><strong>Das Beilager</strong><br />
Unter dem Beilager verstand man im Sp&#228;tmittelalter die Zeremonie, wenn Braut und Br&#228;utigam unter Zeugen das Ehebett bestiegen. Damit begann das eigentliche Eheleben. Zu f&#252;rstlichen Hochzeiten fertigte man nicht selten wahre Prunkbetten an mit S&#228;ulen und Baldachin, kunstreichem Schnitzwerk, mit Gold, Silber und Seide verziert, um damit das Repr&#228;sentationsbed&#252;rfnis des jeweiligen Hauses zu befriedigen.<br />
Von der Hochzeit der Gr&#228;fin Marie von Zossenhausen wird berichtet, dass das Paar nach der „Bettsetzung&#8221; auf S&#228;nften in das eigentliche Schlafzimmer getragen wurde, nachdem der K&#246;nig und die K&#246;nigin den beiden vorher beim Ausziehen geholfen hatten.<br />
Dieses Zubettgehen war mehr oder weniger eine blo&#223;e Zeremonie, und es sind hierzu viele Sitten und Gebr&#228;uche &#252;berliefert. Oftmals wurde das Paar in eine Decke geh&#252;llt, und der Brautvater sprach Ermahnungen f&#252;r das k&#252;nftige Zusammenleben an den Br&#228;utigam aus. In anderen F&#228;llen setzten sich die Brautleute nur auf das Bett, die Ermahnungen waren aber die gleichen. Eine <a href="http://www.feuershow-buchen.de/" title="Feuershow">Feuershow</a> ist die &#220;berraschung auf jedem Polterabende!</p>
<p>In Schwaben kam der Pfarrer, man z&#252;ndete das Licht an, und er besprengte das Bett mit Weihwasser, damit b&#246;sen D&#228;monen der Zugang zu den Verm&#228;hlten verschlossen war.<br />
Auch anderswo suchte man das Bett und das Schlafzimmer auf alle erdenklichen Arten &#8211; mit R&#228;ucherungen, Segnungen, dem Aufsagen Geister vertreibender Spr&#252;che &#8211; zu sch&#252;tzen, damit das junge Paar vor Schaden durch &#252;bernat&#252;rliche Kr&#228;fte verschont blieb.<br />
<strong><br />
Die Morgengabe</strong><br />
War das Beilager vollzogen, kam die junge Frau in den Besitz der sogenannten Morgengabe, &#252;ber die sie frei verf&#252;gen durfte. Lange Zeit war dies vertraglich abgesichert, und die Morgengabe verlieh ihr eine Basis wirtschaftlicher Unabh&#228;ngigkeit. Die Morgengabe konnte ein Wertgegenstand sein oder auch die Rechte an Besitzt&#252;mern.<br />
Das „Frauenzimmerlexikon&#8221; von 1715 berichtet, dass die Morgengabe ein ansehnliches Pr&#228;sent sei, das ein Ehemann von Adel seiner Braut am Tag nach der Hochzeit und nach dem ersten Beischlaf statt eines Lohnes f&#252;r die verlorene Jungfernschaft zu verehren pflege. Morgengaben waren jedoch nicht nur bei Adligen &#252;blich; bei gew&#246;hnlichen Leuten fielen sie nur bescheidener aus. Und nachdem nun auch diesem Brauch Gen&#252;ge getan war, konnte der Ehealltag beginnen. Buche Sie eine <a href="http://www.feuershow-buchen.de/feuershow-buchen/feuershow-aus-berlin.html" title="Feuershow Berlin">Feuershow aus Berlin</a> f&#252;r den Junggesellenabschied!</p>
<p><strong>Brautwerbung und Hochzeit anderswo</strong><br />
Andere L&#228;nder &#8211; andere Sitten. Vieles, was bei uns in der Vergangenheit &#252;blich war, erscheint uns heute ungew&#246;hnlich und kurios, in anderen Teilen der Welt gab und gibt es aber Br&#228;uche, die uns noch viel erstaunlicher anmuten. Einige Beispiele daf&#252;r sollen dieses Buch beschlie&#223;en.</p>

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