Überblick zur Datenbank-Architektur von Oracle 11g

8:15 pm Computer

Ein gut funktionierendes Datenbanksystem ist für die Unternehmen von heute von zentraler Bedeutung. Denn nicht zuletzt hängt die allgemeine Aktionsfähigkeit des jeweiligen Betriebs von der Verfügbarkeit, Richtigkeit sowie Vollständigkeit der Daten ab. Unter den auf dem Markt erhältlichen Datenbank-Lösungen hat sich insbesondere Oracle Database in der täglichen Praxis gut bewährt. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte relationale Datenbank und der Name kommt nicht von ungefähr, denn es wird nach dem Prinzip der Relation, wie sie aus der Mathematik bekannt ist, verfahren. Dabei wird wie bei relationalen Datenbanken üblich auch bei Oracle zum Manipulieren und Abfragen der Daten die strukturierte Abfragesprache SQL verwendet.
Was die Architektur von Oracle Database 11g angeht, so setzt sich diese aus zwei Teilen zusammen: dem Datenbankmanagement-System und einer Datenbank. Bei der letzteren wird grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Dateiarten differenziert. Zum einen gibt es die Daten-Dateien, welche wie der Name schon sagt, die Dateninhalte inkludieren. Dann sind da die Redo-Log-Files. Hierbei handelt es sich um Dateien, die dafür zuständig sind, dass Change Vektoren von Transaktionen protokolliert werden. Und als letzte im Bunde gibt es die Control Files, in denen Informationen über Zustand und Struktur der Datenbank untergebracht sind, etwa System Change Number oder Namen sowie Pfade sämtlicher Daten- und Redo-Log-Dateien.
Ein sich im aktiven Betriebszustand befindendes Datenbankmanagement-System setzt sich hingegen einmal aus einer bzw. mehreren Oracle-Instanzen zusammen. Die Aufgabe der letzteren ist es, gemeinsamen Hauptspeicher sowie die zugreifenden Hintergrundprozesse, beispielsweise den Log Writer oder den System Monitor bereit zu stellen. Dann ist da einer oder mehrere Listener-Prozesse, welche auf Anfragen eines Clients hin diesen mit der Oracle Datenbank verbinden. Schließlich gehören auch die Server-Prozesse zum Bestand eines Oracle-Datenbankmanagement-Systems. Sie sind es, welche die Database Queries bzw. die Anweisungen für Datenmodifikationen von den Clients entgegennehmen und nach Erledigung des Auftrags die jeweiligen Resultate zurück liefern.
Wer sich mit den Eigenschaften und Funktionalitäten von Oracle 11g näher vertraut machen möchte, für den werden spezielle Schulungen angeboten, zum Beispiel hier – Seminar Oracle 10g, Training Oracle 11g.


Der Autor dieses Artikels ist FNold

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